Archiv der Kategorie 'Israel Defense Forces'

die bösen „juden“…

… sind leider immer noch wehrhaft, wenn sie angegriffen werden. das scheint nicht wenigen leuten nicht zu gefallen und sie fordern, die geschehnisse bei der erstürmung der hilfsflottille für den gaza-streifen durch die idf von einer unabhängigen komission untersuchen zu lassen.
die rückgekehrten abgeordneten der „linken“ sind der meinung, die aggressionen hätten durch die soldaten begonnen, obwohl sie zum zeitpunkt der erstürmung gar nicht am oberdeck gewesen waren.
der allseits geliebte „spiegel“ spricht von „israels zweifelhafte[m] krieg der bilder“. das einzig zweifelhafte, was für mich dabei zum tragen kommt, ist der vorwurf, warum einer der als erstes abgesetzten soldaten nur eine painballwaffe dabei hatte.

„Was macht ein israelischer Elitesoldat in einem absehbar gefährlichen Einsatz mit einer Spielzeug-Farbpistole als einziger Waffe?

abgesehen davon, dass eine paintball-pistole nicht unbedingt ein spielzeug ist: was ist in einem einsatz „absehbar gefährlich“, wenn man den worten der besatzung der gaza-flottille glauben schenken sollte, sich doch friedlich verhalten zu wollen? ulrike putz, die autorin des beitrags, scheint an dieser aussage wohl ihre zweifel zu haben, auch wenn sie sie nicht weiter und schon gar nicht direkt äußert.
der soldat y., der auf einer pressekonferenz von seinen erlebnissen bei der erstürmung berichtet, wird mit dem satz zitiert:

„Wir waren auf all das nicht vorbereitet“

was ist mit „all das“ gemeint? angriffe auf soldaten, die noch am seil hängen und sich also nicht verteidigen können? die nun folgenden scharfen schüsse, denen mindestens neun menschen erlegen sind?
es kann sein, dass hier die israelische aufklärung versagt hat und sie nicht oder nur ungenügend über die motivation und bewaffnung der sich auf dem schiff befindlichen menschen informiert war. denn nicht anders ist zu erklären, dass y. nur eine paintball-pistole bei sich hatte. vielleicht wollte die idf ein positives bild in der öffentlichkeit hinterlassen, indem sie die soldaten, die sie an bord schickt, gar nicht oder nur leicht bewaffnet. aber wie es der jude nun mal macht, er macht es falsch.
zwei sachen lassen sich feststellen. erstens: soldaten, die mit paintball-waffen in eine situation geschickt werden, in denen sie mit stangen, messern stühlen etc. angegriffen werden, sind nicht ausreichend ausgestattet, um sich effektiv zu verteidigen.
zweitens: die erstürmung der schiffe scheint erwartet worden zu sein. wie ist es sonst zu erklären, dass aktivisten vorher schon gasmasken in der hand hatten bzw. sich schon aufgesetzt haben? außerdem ist jedem menschen klar, ein schiff nicht mit stöcken gegen die erstürmung verteidigen zu können. es scheint, als wäre es ein geplantes vorgehen gewesen, die soldaten anzugreifen. ein kampf, der zwar an bord des schiffes nicht zu gewinnen ist, wohl aber an der medienfront.

folgende videos der idf zeigen, von wem die gewalt zu beginn der erstürmung wirklich ausging.

videos via rta.




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