Archiv für August 2008

„Kopieren ist eine Kulturtechnik.“

„Wenn Sie mehr Arbeit schaffen wollen, müssen Sie mehr arbeiten.“

hab grad eben „we feed the world“ in der ard gesehen und poste mal ganz kommentarlos das abschließende interview mit dem ehemaligen ceo von nestlé, peter brabeck; grammatikfehler im original. wer will, kann es sich auch auf youtube angucken.

Wasser ist natürlich das wichtigste Rohmaterial, das wir heute noch auf der Welt haben. Es geht darum, ob wir das normale Wasserversorgung der Bevölkerung privatisieren oder nicht. Und da gibt es zwei verschiedene Anschauungen. Die eine Anschauung, extrem würde ich sagen, wird von einigen, von den NGOs vertreten, die darauf pochen, dass Wasser zu einem öffentlichen Recht erklärt wird. Das heißt, als Mensch sollten sie einfach Recht haben, um Wasser zu haben. Das ist die eine Extremlösung, ja? Und die andere, die sagt, Wasser ist ein Lebensmittel, und so wie jedes andere Lebensmittel sollte das einen Marktwert haben. Ich persönlich glaube, es ist besser, man gibt einem Lebensmittel einen Wert, sodass wir alle bewusst sind, dass das etwas kostest und dann anschließend versucht, dass man mehr spezifisch für diesen Teil d er Bevölkerung, der keinen Zugang zu diesem Wasser hat, dass man dann dort etwas spezifischer reingreift und da gibt’s ja viel mehr Möglichkeiten.
Ich bin immer noch der Meinung, dass die größte soziale Verantwortung jedes Geschäftsführers darin besteht, dass er die Zukunft, die erfolgreiche, profitable Zukunft seines Unternehmens festhält und dass er die sicherstellt. Denn nur, wenn wir langfristig weiterbestehen können, sind wir auch in der Lage, in der Lösung von den Problemen, die es ja auf der Welt gibt, aktiv teilzunehmen. Wir sind in der Lage, zunächst einmal selbst Arbeit zu schaffen, 275.000 hier, 1,2 Millionen, im Prinzip direkt von uns abhängig, das macht ungefähr 4,5 Millionen Personen, weil hinter jedem Angestellten immer noch mal, da sind drei Leute dahinter. Also mindestens 4,5 Millionen Personen, die direkt von uns abhängig sind. Wenn sie Arbeit schaffen wollen, dann müssen Sie arbeiten. Und nicht so, wies in der Vergangenheit gewesen ist, dass man die bestehende Arbeit verteilt. Wenn Sie sich erinnern, der Hauptargument des 35-Stunden-Woche war, dass es nur gewisse Arbeit gibt, und es ist besser, wir arbeiten weniger, und verteilen dann die Arbeit an mehr. Das hat sich ganz klar herausgezeigt, dass das absolut falsch ist. Wenn Sie mehr Arbeit schaffen wollen, müssen Sie mehr arbeiten. Dazu müssen wir ein positiveres Weltbild schaffen für den Menschen, und ich seh absolut keinen Grund, warum wir nicht positiv über die Zukunft sein können. Wir haben noch nie so gut gelebt. Wir hatten noch nie soviel Geld. Wir waren noch nie so gesund. Wir haben noch nie so lange gelebt wie heute. Wir haben alles, was wir wollen – und trotzdem, psychologisch, in einer Trauerstimmung.

erkenntnis des gestrigen tages:

man kann sich selbst nicht effektiv die verspannten schultern und den nacken massieren :/




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: